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Freitag, 27. November 2020

Ludmila im Corona - Jahr 2020

Was ist in diesem Jahr passiert?

zweite Standheizung eingebaut... auf Empfehlung wurde es eine Autoterm Air 2D (ehemals Planar 2D) leichter Einbau, funktioniert super, wenig Stromaufanhme, leise (finde ich)  

  

 


hintere Federpakete gewechselt, samt Bolzen und Federgehänge (die Bolzen sahen aus wie Ostereier) jedenfalls liegt das Schwerlastpaket nun nicht mehr vor dem Hartanschlag und die alte Frau kommt endlich wieder hinten hoch


Dieselpumpe zum Pumpenspezialisten gebracht und komplett regenerieren lassen. Seit der Instandsetzung bin ich ca. 1000 km (coronabedingt) gefahren und kann feststellen, keinerlei Qualm mehr und deutlich besseres Ansprechverhalten und Durchzug im unteren Drehzahlbereich. Die Übung ist nicht billig hat sich aber gelohnt, zumal der Spezi etwas mehr Leistung eingestellt hat. 

Und natürlich wieder alle Achsöle, Motoröl und Getriebeöle. Dieslmal Radladeröl von Getriebegott einfüllen lassen und das obligatorische Gejaule vom Verteilergetriebe ist wirklich erheblich leiser geworden. Kann ich also empfehlen. 

Die Seitenscheiben vorn/ hinten bestanden ja aus Kunststoff und waren entsprechend ausgeblichen und zerkratzt, von daher wurden sowohl die vorderen als auch die hinteren Seitenscheiben komplett gewechselt. Die Türscheiben gab es noch beim Stern, jedoch die Dreiecksscheiben und die kleinen letzten Scheiben mussten leider angefertigt weren. 

Die hinteren Scheiben wurden noch foliert und sehen jetzt wirklich ansprechend aus.

                 

Im Sommer wollten wir ja ursprünglich für einige Wochen nach Schweden reisen, jedoch konnte dies aus bekannten Gründen 2020 nicht stattfinden. Also sind wir einfach an die Ostsee gefahren und haben einige Wochen dort verbracht, ohne umherzufahren sondern nur reinen Urlaub genossen.  


September eines jeden Jahres bedeutet.... "Die lange Nacht der Zugvögel" und Luda war wieder mit dabei. Den Thomas eingeladen und ab zum Treffen, wie jedes Jahr super nette Menschen und interessante Vorträge auch vom "Ernst" (Conny und Martin) wir hatten uns in Kasachstan kennengelernt. Und die kleine Josi kam ebenfalls mit eigenem Fernreisemobil :-).



   

 





Dienstag, 24. September 2019

10. Lange Nacht der Zugvögel in Altjeßnitz

Die alte Frau Luda war mit den beiden "Prachtböcken" vom 20.09.2019 - 22.09.2019,
beim weltallerschönsten Fernreisemobiltreffen in Altjeßnitz. 

Homepage von Ulli und Dirk ............

Hier einige Luftaufnahmen ...vielen Dank an Mister Drohne vom OS der Sek.02/21 :-)






Es war wie immer eine super Veranstaltung und wir können nur sagen ... 
Danke für dieses tolle Wochenende. Hammer Wetter, nette Menschen, super Organisation.

Besonderen Dank an...

Conny, Martin,Laika und ERNST für die Überraschung (wir trafen uns in Astana)....sie werden im nächsten Jahr einen Vortrag halten.




Die Wolfsburger ....samt Katze (Litauen) 



die "Luftgekühlten" aus Elbe Elster :-) unsere Nachbarn !
 

die Josi aus Zwickauuuuu (schwarzes Meer)



die tollen Vorträge und Workshops


und natürlich den Chef......mach weiter so !!!



Die Sonnenbrillen haben wir nur zum Spaß ....ehrlich :-)
Wir freuen uns auf das nächste Jahr und wünschen allen Bastlern und Reisenden eine tolle Zeit. 

Der Thomas, der Sven und die alte Frau. 


Dienstag, 16. Juli 2019

Testfahrt nach Litauen

Wie im letzten Eintrag beschrieben, sollte also die erste Testfahrt gleich richtig gemacht werden und ich habe mich getraut, mit meiner Frau Dana für 2 oder 3 Wochen in Richtung Riga zu fahren. 
Ich gebe zu, mir war schon etwas mulmig. Haben wir auch alle Schrauben und Schellen richtig angezogen? Nichts vergessen und richtig abgedichtet? 
Am Ende siegte das Vertrauen in die Technik der 80`iger Jahre und es ging ab nach Polen.
Die ViaToll Box aufgeladen (polnische Maut über 3,5t) und ab in die Masuren. 
Die polnischen Plätze, auf denen wir uns aufhielten, fanden wir über die App "park4night", welche ich wärmstens empfehlen kann. Mit der App "IOverlander" kommt man in der Zivilisation nicht sehr weit. Diese ist mehr was für die Steppe oder den Rest der unzivilisierten Welt, kann ich aber wirklich für Reisen in ferne Länder nur empfehlen.  
Nun gut, die Kosten halten sich in Grenzen, man muss zwischen 15 und 20 Euro pro Nacht auf den Plätzen rechnen. Dafür hat man jedoch mittlerweile jeden Luxus der gebraucht oder eben auch nicht gebraucht wird. 




Masuren ...einfach ein Traum



Endlose Landschaften, in denen sich unzählige tolle glasklare Seen befinden, an denen man fast überall auch frei stehen kann. Wir waren schon zum dritten oder vierten Mal in den Masuren, auch im Blog gibt es die ein oder andere Testfahrt vor der Reise in diese Richtung.
Das Wetter war unbeschreiblich gut und wir vertrödelten einige Tage in dieser Region. Was hatten wir zu verlieren? Nur, dass wir dadurch das Ziel der Reise etwas aus den Augen verloren haben. Nach einer Woche mussten wir feststellen, dass wir noch nicht unbedingt weit gekommen sind und vielleicht mal mehr Kilometer machen sollten. Jedoch gelang uns das wegen der tollen Gegend nur bedingt. Wir fuhren also noch ein paar Tage später in Richtung Vilnius, um uns erst einmal diese Stadt anzuschauen. 
Litauen (Ostpreußen) ist wieder ein wenig anders als Masuren, jedoch von der Landschaft ebenfalls eine Reise wert. Sicherlich muss man sich in den Städten die Plätze mit Nasenbären teilen, jedoch entwickeln sich um Luda herum auch immer tolle Gespräche. Und andere Menschen haben auch viel gesehen und erlebt und können "abendfüllend" berichten.




Vilnius




Nach Vilnius entschieden wir uns über Kaunas zurück in Richtung polnische Ostsee zu fahren, da uns einfach die Zeit fehlte, um weiter in Richtung Riga zu fahren. Auch das Wetter pegelte sich bei knapp unter zwanzig Grad ein und jeden Tag gab es den ein oder anderen Schauer. 
Auf der Fahrt vorbei an Danzig (waren wir schon x Mal) begannen zwei der Keilriemen (Doppelriemen) etwas zu quitschen. Ich habe das Gräusch den beiden Kompressor Riemen zugeordnet, da  es sich mit dem Druckaufbau und der gleichzeitigen Belastung der Lenkhydraulik in Zusammnehang bringen ließ. Nun gut, das hat mich nicht weiter beeindruckt...dafür mach ich das Fahrerhaus nicht hoch. :-)
Weiter ging es dann an der polnischen Küste zurück in Richtung Deutschland. Von der Halbinsel Hel nach Leba in Richtung Kolberg und Rogowo nach Stettin. 






Düne Leba


Rogowo
Nach fast drei Wochen ging es dann in einem Ritt zurück nach Stahnsdorf, wie immer schön gemütlich über die Landstraßen. Die alte Frau Luda wurde wieder in der Halle abgestellt und die losen Rippenriemen am Folgetag gespannt. Das Geräusch kam übrigens von einer komplett gelösten Lichtmaschine, welche mit Sicherheit in den nächsten Hundert Kilometern abgefallen wäre. 



Naja, wer nicht richtig anziehen kann braucht eben etwas Glück. :-)
Nach kurzer Zeit war das Problem behoben und Luda steht wieder einsatzbereit in der Halle. Sobald sich das Wetter bessert, geht es wieder los, jetzt wo die Leistung wieder da ist und sie schnurrt wie ein Kätzchen, nur eine Frage von Tagen. 

Bis die Tage .............