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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Griechenland Italien

Angekommen in Griechenland (Alexandropolis) ist festzustellen, dass diverse Sommerplätze bereits geschlossen haben. Dies stellt für uns jedoch kein Problem dar, wir finden ja auch schöne Plätze an den Stränden, ohne dafür bezahlen zu müssen. 
Der Weg führte uns über Thessaloniki weiter an der Küste entlang in Richtung Süden. 
Vorbei an ....

traumhaften Stränden
schönen Plätzen
 
mit liebesbedürftigen Haustieren ...

tollen kleinen Orten (Platamonas)
dem Olymp
dem Tempi Tal
 

super einsamen Stellplätzen ...
 

und dem Kanal von Korinth
 

Wir blieben unserer Devise treu und verbrachten jeweils soviel Zeit an den Orten, wie wir wollten. Es gibt überall Plätze zum stehen. Ausserhalb der Saison auch Campingplätze, man muss nur ein wenig suchen. Die Nachsaison hat begonnen und man findet überwiegend älteres Klientel. Diese Reisenden genießen eben die Ruhe der Nachsaison und das Wetter spielt hervorragend mit.  




Nach diversen schönen Orten ging es weiter nach Patras, um von dort mit der Fähre nach Brindisi (über Igoumenitsa) zu gelangen. Die Abfahrt war gegen 17:00 Uhr und die Ankunft gegen 07:00 Uhr des nächsten Tages geplant. Das Ticket kostete 240 € für uns, inklusive Luda. 



Im Hafen versuchten ca. 20 Flüchtlinge auf bzw. unter die LKW zu gelangen. Es war "mein" erster und ehrlich gesagt, auch prägender Kontakt mit den Menschen. Wenn man plötzlich in einer Situation ist, welche man nur aus dem Fernsehen kennt. Gemeinsam mit LKW Fahrern konnten wir jedoch verhindern, dass unsere Fahrzeuge bestiegen wurden. Im Zollbereich wurden dann sämtliche Fahrzeuge mit Hunden durchsucht, erst dann ging es auf die Fähre.


sieht nicht besonders aus, jedoch wurde nach uns der Fährbetrieb eingestellt...
Das Wetter kündigte sich bereits bei der Fahrt aus dem Hafen an, es wurde eine stürmische Nacht und das Anlegemänöver in Italien war sehr spannend. Einigen Menschen auf der Fähre konnte man den Seegang im Gesicht ablesen. :-)
Wir hatten Glück und schliefen wie die Murmeltiere bis zum nächsten Morgen. Der fest verzurrten Luda ging es im Bauch des Schiffes offensichtlich auch ganz gut.
Am nächsten Morgen dann ....willkommen in Italien!!!

In Brindisi (Italien) besorgten wir uns erst einmal das tolle Schild für unseren Fahrradträger (Pflicht) und dann ging es los die Küste entlang in Richtung Sizilien.


Karin und Jürgen ....LG
 





Weiter ging es entlang der Küste, vom Hacken zur Stiefelspitze... über Tarent, Torre Melissa nach Le Castella, um danach mit der Fähre nach Messina überzusetzen. 

für 56 € ging es auf die Insel








Blick vom Bett aus :-)

Frühstück
 

Es ging über Taormina, Catania nach Syrakus und von dort nach Palermo, um die Fähre nach Sardinien zu erreichen. Wir müssen sagen, Sizilien ist wirklich eine tolle Insel mit super Stränden, schönen kleinen und großen Städten und einer wunderschönen Natur. 
Die Plätze sind geöffnet, viele Camper bleiben bis November hier. 
Jedoch mussten wir feststellen, dass die Preise wieder das übliche Niveau erreichten und teilweise eben auch überstiegen. Die Zeiten, in denen wir jeden Abend in der Gaststätte waren, sind nun ein wenig vorbei. Na klar ist zum Beispiel Syrakus eine tolle Stadt, jedoch sollte man gut überlegen, ob man sich am erst besten Lokal in der Altstadt an einen Tisch setzt (Bier aus der Flasche für 6€). Europa hat und endgültig wieder!!! Dennoch blieben wir entspannt und fanden tolle Lokale zu "normalen" Preisen, man muss nur etwas suchen.
Da wir die Fähre nach Cagliari /Sardinien bereits gebucht hatten, blieben uns für Palermo nur noch 2,5 Tage, welche wir ordentlich ausnutzen. 
Wir fanden einen tollen Platz in Santa Flavia und unternahmen mit dem Zug unsere Ausflüge nach Palermo. 












 
Wir können Palermo wirklich für ein verlängertes WE empfehlen, eine pulsierende und laute Stadt zwar, jedoch mit einer Menge Charme und vielen Sehenswürdigkeiten. Sven hat die Stadt ein wenig an Havanna erinnert. Die Häuser sind natürlich schöner und restauriert aber irgendwie sieht es ähnlich aus. 
Nachdem wir nun Palermo erkundet hatten, ging am 06.10.2018, 19:30 Uhr die Fähre nach Sardinien. Wir sind ja nun schon (fast) erfahrene Schiffsreisende und waren gut vorbereitet.
Was heisst das...? Unter Deck in Ludmila dürfen wir nicht bleiben, also muss mindestens eine Deckspassage gebucht werden. Also ohne Kabine, nur mit Nutzung der Pullmannsitze (Ggosser Aufenthaltsraum mit Sitzreihen). Man nimmt das nötigste aus dem Fahrzeug mit- Also Rucksack mit Essen und Getränken, warmen Klamotten, Isomatte und Decke. So kann man auch während der Überfahrt gut an Deck schlafen und muss nicht in den Raum, der meistens nach vielen Füßen riecht...




Deckspassage mit Brot, Käse und Wein. 


Am nächsten Morgen kamen wir in Cagliari (Sardinien) an und fanden einen einfachen aber guten Platz, mitten in der Stadt. Wir schauten uns zweit Tage die Stadt an und warteten auf das angekündigte Unwetter. Zuvor hatte es auf Mallorca erhebliche Verwüstungen gegeben und diese erwarteten die Behörden nun auch für Sardinien. 












Und dann kam das angekündigte Unwetter. Wir haben noch nie ein Gewitter über 20h erlebt. Es regnete 3 Tage fast durchgängig, aber die Bodenfreihet von Luda entspannte uns.



Leider sind in unserer Stadt mehrere Todesopfer zu beklagen. Was man sonst nur aus den Nachrichten kennt, hatten wir nun live. 
Wir haben es jedenfalls gut überstanden und werden die nächsten Tage in Richtung Porto Torres fahren, um von dort aus weiter zu kommen. 

wohin ???
keine Ahnung !!!

Thomas und Sven